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"Verwandtschaft"

Liebe Freunde,

schon wieder ist entfernte Verwandtschaft aus China gekommen. Es sind Christen, die in China mit allerlei Schikanen kämpfen mussten. Blauäugig, wie die meisten Chinese, die glauben in Deutschland würde Milch und Honig fließen, sind sie kurzerhand nach Deutschland gekommen. Sie wollen nun in meinem Restaurant arbeiten, um sich ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Eigentlich habe ich nichts dagegen, auch ich und meine Eltern sind so nach Deutschland gekommen, hätte sie eine entfernter Verwandter nicht aufgenommen, hätten wir alle wieder zurück nach China gemusst.

Das Restaurant hat mittlerweile schon so hohe Ansprüche, dass ich kaum Arbeit für unqualifizierte Kräfte habe. Und die Verwandten aus China, haben keinen Ahnung von Küchenarbeit, geschweige denn können sie Deutsch um im Service zu helfen. Als erstes habe ich sie zu einem Deutschkurs angemeldet und füttere sie so durch mit Hilfe des Restaurants. Wenn sie dann die ersten Aufgaben wie Reis kochen oder ähnliches können, werde ich sie zu einem angemessenen Lohn anstellen. Fische ausnehmen und zubereiten ist dann der nächste Schritt. Bei ausreichenden Deutschkenntnisse können sie Kellnern oder die Tische zuweisen.

Wir hatten in den letzten zehn Jahren schon einige "Verwandtschaft" durch unser Restaurant geschleift. Wenn sie dann soweit qualifiziert sind, bekommen sie meist auch woanders Arbeit. Darüber bin ich ganz froh, denn es ist immer etwas anderes jemanden aus der Familie anzustellen oder jemanden fremdes.

Außerdem habe ich meinen festen Stamm an qualifizierten Mitarbeitern, die das Restaurant notfalls auch ohne familiärer Hilfe stemmen können. Mein Chefkoch ist Gold wert, und er kostet mich auch viel, aber wir arbeiten schon vier Jahre zusammen. Ich habe viel von ihm gelernt.

22.12.10 14:17

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